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Donnerstag, 6. November 2014

Einige Tage in Frankfurt – some days in Frankfurt

Ich hatte es einfach leid, immer nur im Garten zu arbeiten, und meine Museumskarte lief in den nächsten Tagen aus. Also beschloß ich kurzfristig einige Tage in Frankfurt zu verbringen. Der Wiesenmanager unterstützte mich dabei – wollte wahrscheinlich nur Fußball gucken – da ich wegen dem schönen Wetter ein schlechtes Gewissen hatte. Aber man soll die Feste feiern wie sie fallen.
Mit einer Freundin vereinbarte ich ein Treffen. Sie wollte auf die Creativa – da ich das nicht kannte war ich einverstanden.
I was so fed up, always working in the garden, and my museum card was expiring in a few days. So I decided before long, to spend some days in Frankfurt. The meadow-manager supported me – I think he only wanted so watch football – because of the nice weather I had a guilty conscience. But one must celebrate when  one has the chance.
Am Anreisetag besuchte ich das Museum der Kommunikation – kurz Postmuseum – für die Ausstellung ‚Body Talks‘.
Na ja, die Ausstellung hat mich nicht so überzeugt. Aber interessant ist das Begleitprogramm. So habe ich festgestellt, daß es eine Dessous-Akademie in Hessen gibt.
Aber hier sind erst mal die Beschreibung und der Link zur Ausstellung.  Und von da kommt man zum Flyer mit den Veranstaltungen.
At the day of arrival I visited the ‘Museum of communication’ - short ‘Postmuseum’ – for the exhibition ‘Body Talks’. Well, the exhibition didn’t convince me. But the accompanying programme is quite interesting. So I discovered, that in Hessen exists a
‘Dessous Academie’.
But here you see first the description (sorry only in German) and the link to the exhibition. And from there you can see or print the Flyer.

Body Talks – 100 Jahre BH
10. Oktober 2014 bis 15. Februar 2015
Mode ist Kommunikation und bestimmte Kleidungsstücke sind dabei besonders wirksam. Seit seiner Patentierung vor 100 Jahren verhüllt und exponiert der BH die weibctheliche Brust. Wie kaum ein anderes Kleidungsstück vermittelt er unsere Vorstellungen von Attraktivität und Schönheit, von Schicklichkeit, Tabus und Regelverletzungen.
Ob Minimizer oder Wonderbra, aufreizend knapp oder sportlich bequem, der Wandel in Design, Material und Gebrauch erzählt von wechselnden Rollen und Körperbildern, aber auch von wirtschaftlichen Not- und Glanzzeiten. Von den frühen Frauenrechtlerinnen im Kampf gegen das Korsett, über Hollywoods Busenwunder bis hin zu Oben-ohne-Protesten reflektiert der BH politische, kulturelle und gesellschaftliche Umbrüche.
Anlässlich des Jubiläums erzählt die Ausstellung „Body Talks“ anhand der Geschichte des BHs auch 100 Jahre turbulente Zeitgeschichte.
Aus dem Flyer
Mode ist Kommunikation und bestimmte Kleidungsstücke sind dabei besonders
wirksam. Seit seiner Erfindung verhüllt und exponiert der BH die weibliche
Brust. Als ein Medium der Körpersprache vermittelt dieses Kleidungsstück
aber auch unsere Vorstellungen von Attraktivität und Schönheit, von Schicklichkeit,
Tabus und Regelverletzungen.
Ob Minimizer oder Wonderbra, aufreizend knapp oder sportlich bequem – der
Wandel in Design, Material und Gebrauch erzählt von wechselnden Körperbildern
und Geschlechterrollen, aber auch von wirtschaftlichen Not- und Glanzzeiten. Von
den frühen Frauenrechtlerinnen im Kampf gegen das Korsett über Hollywoods
Busenwunder bis hin zu Oben-ohne-Protesten spiegelt der BH politische und
kulturelle Umbrüche wider.
Vor 100 Jahren entwarf die Amerikanerin Mary Phelps Jacob einen der ersten
Büstenhalter, der am 3. November 1914 patentiert wurde. Seitdem erlebt der
BH eine wechselvolle Geschichte. Immer jedoch steht er im diskursiven Spannungsfeld
zwischen Natur und Kultur, Privatheit und Öffentlichkeit.
Zum Jubiläum des Patents widmet sich die Ausstellung »Body Talks – 100
Jahre BH« der Geschichte des BHs als Kommunikationsmedium von seiner Erfindung
bis in die Gegenwart. Modelle aus knapp 100 Jahren veranschaulichen
das untrennbare Zusammenspiel von Kleidungsstück und gesellschaftlichem
Blick auf die weibliche Brust.

Empfehlen kann ich allerdings das Café dort. Essen ist sehr gut, allerdings war der Lärmpegel etwas hoch (Schulferien). 
Am nächsten Tag habe ich mich bei Oxfam mit Büchern versorgt. Anschließend bei Hugendubel noch gestöbert und dann in die Schirn zu der Ausstellung einer finnischen Malerin. Mir waren es zu viele Porträts.  Ein paar Bilder waren schön und ihr Lebensweg ist sehr interessant.
But I can recommend the coffee shop. The food is delicious, however the noise level is a little bit high (school holidays).
The next day I went to Oxfam to buy some books. Afterwards I browsed some books at Hugendubel and then visit the ‘Schirn’ to see an exhibition of a female painter from Finland. For me there were too many portraits. Some pictures were beautiful and her live is quite interesting.
Auch hier wie immer die Beschreibung und der Link.

HELENE SCHJERFBECK
2. OKTOBER 2014 – 11. JANUAR 2015
Die wichtigste finnische Künstlerin der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, Helene Schjerfbeck (1862–1946), wird von der SCHIRN in einer Einzelausstellung präsentiert. Ihre Arbeiten zeugen von einer beeindruckenden Intensität. Während ihrem malerischen Werk in Skandinavien eine breite Aufmerksamkeit zuteil wird, ist es im Ausland bisher wenig beachtet. Die Ausstellung konzentriert sich auf Aspekte der Wiederholung des Motivs und auf das Arbeiten nach Bildvorlagen, die Schjerfbecks gesamtes OEuvre durchziehen und sowohl die Ende des 19. Jahrhunderts in realistischer Manier gemalten Bilder als auch die zu einer vereinfachten und abstrahierten Formensprache gelangten späten Werke einschließen. Dabei spielen die eindrucksvollen Selbstporträts, die sie von den 1880er-Jahren bis zu ihrem Tod 1946 schuf, ebenso eine zentrale Rolle wie die Arbeiten, in denen die Künstlerin eigene Motive wiederholt oder prominente Arbeiten anderer Künstler wie El Greco oder Hans Holbein aufgreift und sich motivisch aneignet. Die Ausstellung entsteht in Zusammenarbeit mit dem finnischen Nationalmuseum, dem Ateneum Art Museum. Sie zeigt mehr als 80 Arbeiten aus dem Ateneum sowie aus zahlreichen anderen öffentlichen und privaten Sammlungen.
Kuratorinnen: Carolin Köchling (SCHIRN); Anna-Maria von Bonsdorff, (Ateneum)
As always the description and the link
HELENE SCHJERFBECK
2 OCTOBER 2014 – 11 JANUARY 2015
In the fall and winter of 2014, the SCHIRN will present the most important Finnish artist of the first half of the twentieth century – Helene Schjerfbeck (1862–1946) – in a solo exhibition. Schjerfbeck’s works bear witness to impressive intensity. While her painterly oeuvre attracts a great deal of attention in Scandinavia, she is largely unknown abroad. The exhibition will concentrate on aspects of motif repetition and the manner of employing visual sources that permeates Schjerfbeck’s entire body of work and comes to bear in realistically painted works of the end of the nineteenth century as well as those of her late phase characterized by an abstract and simplified formal language. Within this context, the striking self-portraits the artist produced from the 1880s until her death in 1946 play a pivotal role, as do the works in which she re-uses her own motifs or appropriates those she finds in prominent works by other artists such as El Greco or Hans Holbein. Organized in collaboration with the Ateneum, Finland’s national art museum, the show will assemble more than eighty works from that museum’s holdings as well as from numerous other public and private collections.
Curator: Carolin Köchling (SCHIRN); Anna-Maria von Bonsdorff, (Ateneum)

Am Rückreisetag war ich mit einer Freundin auf der Creativa, die diesmal nicht Wiesbaden, sondern Frankfurt stattfand. Eigentlich dachte ich  meine Freundin würde wissen, wohin sie will. Aber wir waren da beide etwas unbedarft bzw. neu. Trotzdem  findet man das eine oder andere.
At the day of departure a I visited with a friend the ‘Cre ativea’. This time it was in Frankfurt and not as usual in Wiesbaden. I thought my friend would know where to go. But we both were quite gormless that means new to something like this. But you will always find this or that.
Fotografiert habe ich überhaupt nicht. Und so viel habe ich auch nicht unternommen. Mein Knie ist immer noch ein großes Handicap. Ich bin zwar dankbar keine Schmerzen beim Liegen und Sitzen zu haben. Aber das Gehen ist schmerzhaft.
I didn’t take any picture and also didn’t undertake a lot. My knee is still a big handicap. Indeed I am thankful that I don’t feel any pain, when I sit or lie. But walking is painful.

Sonntag, 10. November 2013

Theodor GÉRICAULT - Theodor GÉRICAULT

In der Schirn (Frankfurt) ist derzeit (bis 26.01.2014) eine Ausstellung über Géricault  zu sehen. Eigentlich hatte der Wiesenmanager erzählt, daß derzeit eine Ausstellung mit gemalten Körperteilen zu sehen ist. Nachdem ich aber das Plakat gesehen habe, und bereits von diesem Maler gehört – aber nichts gesehen habe, war dies ein Muss. Ich kann es nur jedem empfehlen.
At the moment there is an exhibition about theodor Géricault to see in the Schirn (in Frankfurt/Main). It was the meadow-manager who told me, that there is an exhibition about painted still life of cut off limbs. But after I saw the poster and I have already heard about this painter – but haven’t seen anything – it was a must. And I can only recommend it.
Hier eine kurze Beschreibung vom Museum selbst: Im Link kann man Bilder sehen und auch ein kurzes Video sehen. 

GÉRICAULT. BILDER AUF LEBEN UND TOD

Im Herbst 2013 präsentiert die SCHIRN die erste Einzelausstellung zu Théodore Géricault (1791–1824) in Deutschland. Sie rückt zwei der zentralen Themenkomplexe des bedeutenden französischen Malers der romantischen Schule in den Mittelpunkt: das physische Leiden des modernen Menschen, wie es eindrücklich in Stillleben von abgeschnittenen Köpfen und Gliedmaßen als das Ineinander von Leben und Tod zum Ausdruck kommt, sowie die psychische Qual, wie sie seine Porträts von Geisteskranken zeigen. Diese komplett neuartigen Darstellungen von existenziellen Situationen, von Wahnsinn und Krankheit, von Leiden und Tod stehen beispielhaft für Géricaults besondere Modernität, die solchen mit Abscheu und Ekel besetzten Sujets Bildwürdigkeit und eine verstörende Aktualität verleiht. Angesiedelt zwischen dem romantischen Geschmack an Horror und dem unsentimentalen Blick der Wissenschaft spielte Géricault mit seinen Bildern von Wahnsinn und Tod bei der Konstituierung und Sichtbarmachung des modernen Subjekts eine entscheidende Rolle. Im Dialog mit Arbeiten von Zeitgenossen wie Francisco de Goya, Johann Heinrich Füssli oder Adolph Menzel stellt die Schau das traditionelle Verständnis von Realismus und Romantik als zwei einander ausschließende Epochenstile in Frage.
Eine Ausstellung der Schirn Kunsthalle Frankfurt und des Museum voor Schone Kunsten, Gent
Kurator: Gregor Wedekind (Johannes Gutenberg-Universität Mainz)
Projektleitung SCHIRN: Kristin Schrader (SCHIRN)

Here the short description from the museum. In the link you can see some pictures and a short video as well.
GÉRICAULT. IMAGES OF LIFE AND DEATH

In fall 2013 the SCHIRN will hold the very first solo show on Théodore Géricault (1791–1824) in Germany. It will firmly center on two key sets of themes that the major French Romantic painter addressed: the physical suffering of modern man (as is so impressively presented in his still lifes of cut-off heads or limbs as the interweaving of life and death), as well as psychological torment (as in his portraits of the mentally deranged). This completely new way of representing existential situations, of madness and illness, of suffering and death, bear witness to Géricault’s especially modern thrust, and it gives subject matter otherwise associated with repugnance and disgust the status of profound images that are troublingly contemporary. Treading a thin line between the Romantic love of horror and the unsentimental eye of science, with his images of madness and death Géricault played a key role in the constitution and visualization of the modern individual. In dialog with the works of his contemporaries, such as Francisco de Goya, Johann Heinrich Füssli or Adolph Menzel, the exhibition expounds how the traditional view of Realism and Romanticism as diametrically opposing epoch-making styles is by no means tenable.
An exhibition organized by Schirn Kunsthalle Frankfurt and the Museum for Fine Arts, Ghent
Curator: Gregor Wedekind (Johannes Gutenberg-Universität Mainz)
Project director at the SCHIRN: Kristin Schrader

Sonntag, 9. Juni 2013

Ausstellung und Oper – Exhibition and Opera

Aus dem Urlaub zurück ruft auch schon die Kultur – und nicht nur der Garten. So waren wir in der Schirn zu ‚Letzte Bilder. Von Manet bis Kippenberger’. Für uns war da einiges an Neuland zu entdecken. Ich muß sagen, ich habe viele nicht gekannt. Aber besonders gut hat mir der Film von Stan Brakhage gefallen. Berührt hat mich das Schicksal von allen Künstlern aber besonders von Jan Bas Ader.
Hier die Beschreibung der Ausstellung von der Schirn mit einer anschließenden  Übersicht der Künstler . Alle Künstler sind in der Beschreibung leider nicht erwähnt.  

LETZTE BILDER. VON MANET BIS KIPPENBERGER
Die Ausstellung widmet sich herausragenden Werken und Werkgruppen, die Künstler in der allerletzten Phase ihres Schaffens hervorgebracht haben und die – auf jeweils ganz unterschiedliche Weise – das Ende eines künstlerischen Lebenswerks markieren. Die Frage nach dem möglichen Abschluss eines Œuvres wird dabei anhand einer konzentrierten Auswahl künstlerischer Positionen vom späten 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart beleuchtet. Die Ausstellung präsentiert u. a. Werke von Édouard Manet, Henri Matisse und Alexej von Jawlensky bis hin zu Giorgio de Chirico, Ad Reinhardt und Martin Kippenberger in poetischen Konstellationen, bei denen jeweils zwei Künstler in einen spannungsvollen, meist unerwarteten Dialog treten. Berühmte Alterswerke, wie die späten Seerosenbilder von Claude Monet oder die Gemälde der 1980er-Jahre von Willem de Kooning sind ebenso Teil der Ausstellung wie überraschende „letzte Bilder“, darunter die 1949 entstandenen, radikal reduzierten „Punktebilder“ von Francis Picabia oder die „Wolkenbilder“ der fast 80-jährigen Georgia O’Keeffe, die in den 1960er-Jahren die für sie neue Erfahrungsdimension des Fliegens wiedergeben. Alle ausgewählten Künstler haben zum Ende ihres Schaffens eine Gruppe von Werken hervorgebracht, die in ihrer Qualität als „letzte Bilder“ einen besonderen, manchmal neuartigen Blick auf das Gesamtwerk des Künstlers ermöglichen und ganz unterschiedliche Facetten und Fragen hinsichtlich des bevorstehenden Endes der künstlerischen Tätigkeit aufwerfen: Horizontverschiebungen, neu gewonnene Freiheit und Souveränität, Rückbesinnung auf das eigene Werk, Neuausrichtung aufgrund physischer Einschränkungen, erlahmte oder gesteigerte Produktivität tun sich ebenso auf wie Aspekte der Schicksalsverachtung, des Zufalls und der Wiederholung.
Kuratorin: Esther Schlicht (SCHIRN)

Künstler in der Gegenüberstellung:
Edouard ManetClaude Monet
Diese sind – für mich jedenfalls bekannt. Monet war mit Seerosenbilder vertreten, Manet mit Bildern von Blumensträußen.

Jawlensky habe ich bereits in Wiesbaden mit seinen Meditationen gesehen, Brakhage war mir total neu. Aber an seinen Film konnte ich mich nicht sattsehen.

Matisse war bereits in einer Ausstellung in der Schirn vertreten. Willem de Kooning  habe ich zumindest dem Namen gekannt.

Wer kennt nicht Andy Warhol. Allerdings wusste er nicht, daß das Abendmahl sein letztes Bild sein würde.
Giorgio de Chirico habe ich überhaupt nicht gekannt.

Georgia  O’Keeffe hat sehr schöne ruhige Bilder gemalt. Es war ihr letztes Bild – bevor sie blind wurde – zu sehen.
Walker Evans war mit seinen Fotografien vertreten.

Beide waren mir nicht bekannt.

Auch diese beiden kannte ich nicht. Ad Reinhardt mit seinen schwarzen Quadraten – ich weiß nicht. Bas Jan Ader wiederum mit seine Fotografien und seinem letzten Film hat mir sehr gut gefallen.

Back from holiday culture is calling – beside the garden. We have been to the Schirn zu ‘Last Works. From Manet to Kippenbergerger’. For us there was a new area for us. I must say, I didn’t know all. But especially I liked the Film from Stan Brakhage.  The fate of all artists concerned me, but especially that of Bas Jan Ader. .
Here the description of the exhibition by the Schirn with an overview of all artists. Unfortunately all artists are not mentioned in the description.

LAST WORKS. FROM MANET TO KIPPENBERGER
The exhibition is dedicated to outstanding works and groups of works that artists produced in the very last phase of their creativity and which, each in its very own way, mark the end of an artist’s life’s work.
The show sheds light on the question of a possible conclusion of an oeuvre – with a sharply focused selection of artistic positions from the late 19th century through to the present. Among others, the exhibition showcases works by Édouard Manet, Henri Matisse and Alexej von Jawlensky, not to mention Giorgio de Chirico, Ad Reinhardt and Martin Kippenberger – presented in poetic constellations, in which two artists enter into an exciting, usually unexpected dialog. Famous late works, such as Claude Monet’s late water lily paintings or Willem de Kooning’s canvases of the 1980s are just as much central to this concept as are surprising “late works” such as Francis Picabia’s radically reduced “Dot Paintings”, created in 1949, or the “Sky and Cloud Paintings” by Georgia O’Keeffe, which were painted in the 1960s, when the artist was nearly eighty, and depict what was for her the new experience of flying. Each of the artists selected produced a group of works at the end of his or her creative lives whose quality as “final works” offers a particular, sometimes innovative angle on the artist’s oeuvre.
The exhibits highlight very different aspects and questions concerning the imminent end of artistic activity: shifts in outlook, newly obtained freedom and self-confidence, reflecting on one’s own work, new directions resulting from physical limitations, waning or increased productivity all come into play as do aspects of a disdain for one’s fate, chance, and repetition.
Curator: Esther Schlicht (SCHIRN)

Artists in contrast: :
Edouard ManetClaude Monet
These painters are – for me at least – familiar.  Monet  was represented by his pictures of water lilies. And Manet with pictures of floral bouquets

awlenski I saw in Wiesbaden with his pictures of meditation, Brakhage  - I have never heard of him. But I couldn’t be tired of his film.

Matisse I have seen in an exhibition at the Schirn before. Willem de Kooning – I knew only his name..

Who doesn’t know Andy Warhol. But I didn’t know, he choose to paint the ‚The Last Supper‘and it was his last picture.
Giorgio de Chirico I didn’t know at all.  

The pictures by Georgia O’Keeffe were beautiful and tranquil. Her last picture – before she was sightless – was represented as well.
Walker Evans  was represented with his photos.

I didn’t know both of them. .

Even both of them, I didn’t know at all. Ad Reinhardt with his black squares – I don’t know. Bas Jan Ader on the other hand with his photos and his last film, I really liked it.  

Aber nicht nur die Ausstellung stand an, auch die Oper im Bockenheimer Depot war zu besuchen. Ein Glück, daß wir ein Abo haben, sonst hätten wir diese wunderbare Aufführung verpasst – obwohl in der Pause hinter mir einer über die sparsame Inszenierung geschimpft hat.  
Kein Baustellenfoto sondern nur die Beschreibung mit Link von der Oper Frankfurt.

TESEO
Frankfurter Erstaufführung im Bockenheimer Depot

Nachdem Georg Friedrich Händels Giulio Cesare in Egitto am 2. Dezember 2012 im Opernhaus eine grandiose Premiere feierte, folgt nun mit dem 11 Jahre zuvor von Händel geschaffenen fünfaktigen Dramma tragico Teseo im Bockenheimer Depot eine zweite Frankfurter Produktion des großen Barock-Meisters in dieser Spielzeit. Wie bei Cesare verfasste auch bei der dritten für London komponierten Oper Händels Nicola Francesco Haym das Libretto. Die Uraufführung am 10. Januar 1713 im Queen’s Theatre am Londoner Haymarket war ein Erfolg. Nicht zuletzt wegen der aufwendigen Ausstattung sowie einer extra angefertigten, ausgeklügelten Theatermaschinerie wurde die Produktion mehr als ein Dutzend Mal vor ausverkauftem Hause gegeben. Die unglaubwürdige und in weiten Teilen auch unlogische Handlung um den griechischen Helden, der mit Hilfe von Ariadnes Faden einem Labyrinth entkommt, schien das damalige Publikum nicht zu stören.
Die musikalische Leitung liegt bei Felice Venanzoni, der der Oper Frankfurt seit 1999 verbunden ist; seit 2002 als Studienleiter. Regisseur Tilmann Köhler wirkt seit 2009 als Hausregisseur am Staatsschauspiel Dresden und legt mit dieser Produktion sein Debüt als Opernregisseur vor. Erstmals gastiert auch die französische Mezzosopranistin Gaëlle Arquez (Medea) in Frankfurt, zuvor verkörpert sie Meg Page in Verdis Falstaff an der Opéra de Paris. Die Countertenöre William Towers (Egeo) und Matthias Rexroth (Arcane) hingegen sind hier bereits bekannt: Towers sang u.a. 2009/10 Ruggiero in Vivaldis Orlando furioso, während Rexroth kürzlich als Tolomeo in Händels Giulio Cesare zu erleben war. Aus dem Ensemble ist die Titelpartie mit Jenny Carlstedt besetzt, an ihrer Seite ihre Kolleginnen Juanita Lascarro (Agilea) und Anna Ryberg (Clizia).

TESEO
Georg Friedrich Händel 1685 - 1759
Dramma tragico in fünf Akten
Text von Nicola Francesco Haym nach Philippe Quinaults Thésée
Uraufführung am 10. Januar 1713, Queen's Theatre, London
Zum Werk
Theseus – wir erinnern uns seiner als des griechischen Helden, der mit Hilfe von Ariadnes Faden einem Labyrinth entkommt – wird in Händels Oper (in der er Teseo heißt) in manch andere verwirrende Situation verstrickt. Schon zu Beginn der Handlung lässt sich über sein Schicksal nur spekulieren, ist er doch mit den Athenern in den Kampf gezogen. Während seiner Abwesenheit macht ihm der eigene Vater, König Egeo, die Geliebte Agilea streitig. Egeo ahnt nicht, dass der umjubelte Krieger sein treuer Sohn ist, glaubt aber, dass der es auf den Thron abgesehen hat. Medea wiederum, die von Egeo enttäuschte ewige Verlobte, erhofft sich von Teseos Rückkehr die Aussicht auf eine neue Liebe. Doch weiß dieser sie nur als Zauberin zu schätzen und gesteht ihr freimütig seine Sehnsucht nach Agilea. Zutiefst verletzt sinnt Medea auf Rache: Sie lässt Agilea von Dämonen entführen und reicht Egeo einen Becher mit Gift für Teseo…
Dass die Oper nach fünf Akten schließlich doch noch glücklich endet, ist ein wahres Wunder. Wider die Gesetze der Wahrscheinlichkeit wendet sich alles zum Guten – für alle außer Medea. Basierend auf einer Tragédie lyrique von Philippe Quinault stellt Händels Teseo (Libretto: Nicola Francesco Haym) das originelle Experiment dar, französische und italienische Oper für England miteinander zu verknüpfen. Neben dem heroischen Stoff sowie der aufwändigen Dekoration zog schon bei der Uraufführung das feine musikalische Gewebe zur Darstellung unterschiedlichster Leidenschaften das Publikum in den Bann.
Handlung
Frei nach Plutarch und Ovid führt die Handlung Helden und Motive der griechischen Mythologie zusammen. Der Kriegsheld Theseus liebt Agilea. Seine Liebe wird erwidert. Auch König Ägeus liebt Agilea und gibt seinen ursprünglichen Plan auf, Medea, die Zauberin aus Kolchis, zu heiraten. Medea, die Theseus ebenfalls liebt, versucht Theseus und Agilea zu trennen. Sie kann Agilea nicht zwingen, auf Theseus zu verzichten und beschließt, ihre Rivalin zu entführen. Zugleich schwärzt sie Theseus beim König an. Ägeus glaubt ihr und will seinen Feldherrn vergiften. Im letzten Moment erkennt er in Theseus seinen verlorenen Sohn. Medeas Plan scheitert. Die verzweifelte Zauberin besteigt ihren Drachenwagen und will alles in Schutt und Asche legen. Eine höhere Macht greift ein.

But not only the exhibition we had to see, also we had to visit the opera in the Bockenheimer Depot. We are lucky, that we have a subscription, otherwise we had missed this beautiful performance – although in the rest I heard somebody complaining about the frugal production
This time no photos of a construction site, only the description with a link to the Opera Frankfurt.

TESEO
first ever performances in Frankfurt, in the Bockenheimer Depot

The wonderful new production of Handel's Giulio Cesare in Egitto which opened last December is being followed by his five act Dramma tragico Teseo, composed 11 years earlier, in the Bockenheimer Depot - two new productions of works by this great baroque master in one season. Nicola Francesco Haym wrote the libretto, as he did for Cesare - both operas were written for London, Teseo was the third. The world premiere took place on January 10th 1713 in the Queen’s Theatre on the Haymarket in London, and was a great success. The lavish scenery and specially constructed machinery for the production led to it being performed more than twelve times to sold out houses. The rather far fetched and sometimes totally illogical plot in this opera about this Greek hero - in which his escape from the Labyrinth with the help of Ariadne's thread does not feature at all – appears not to have bothered the audiences in the slightest.
The conductor is Felice Venanzoni, who has worked at Oper Frankfurt since 1999. Tilmann Köhler, House Director at the Staatsschauspiel in Dresden since 2009, is making his debut at Oper Frankfurt, and directing his first opera. The French mezzo-soprano Gaëlle Arquez (Medea), who has just been singing Meg Page in Verdi's Falstaff at Opéra de Paris, is appearing with Oper Frankfurt for the first time. Countertenors William Towers (Egeo) and Matthias Rexroth (Arcane) are already known to audiences in Frankfurt, where Towers' roles have included Ruggiero in Vivaldi's Orlando furioso in 2009/10, and Rexroth recently sang Tolomeo in Handel's Giulio Cesare. The other roles are sung by members of the ensemble: Jenny Carlstedt in the title role, Juanita Lascarro (Agilea) and Anna Ryberg (Clizia).

TESEO
Georg Friedrich Händel 1685 - 1759

Dramma tragico in five acts
Libretto by Nicola Francesco Haym after Phillipe Quinault’s Thésée
World premiere
January 10th 1713, Queen’s Theatre, London

 
About the work
Theseus – the Greek hero who escaped from the labyrinth with the help of Ariadne’s thread – is, in Handel’s opera, Teseo, who also finds himself in an equally difficult predicament. There is speculation about his fate from the word go – he has joined the Athenians and gone to war. While he is absent his father, King Egeo, makes a play for his beloved Agilea. Egeo, not realising that the returning warrior is his son, suspects him of planning to usurp his throne. Medea, Egeo’s disappointed fiancée, hoping to find new love with Teseo, is deeply hurt and bent on revenge when he confides his longings for Agilea to her: she has Agilea abducted by demons and gives Egeo a beaker of poison intended for Teseo… That it ends happily, after five acts, is a miracle.
Teseo was Handel’s third opera for London (preceded by Rinaldo and Il Pastor fido). Based on a tragédie lyrique written by Philippe Quinault for Jean Baptiste Lully in 1675, it is the first collaboration between Handel and the musician and poet Nicola Francesco Haym to produce a French and Italian opera for England. The historical subject matter and passionate scenes held audiences in its thrall.